Elbeseitenradschleppdampfer "Württemberg"

 

Geschichte

1908/09

Der Elbeseitenradschleppdampfer „Württemberg“ wird auf der Schiffswerft „Gebrüder Sachsenberg“ in Roßlau/Elbe erbaut. Eigner ist die „Neue Deutsch Böhmische Elbschifffahrt AG“ (NDBE) in Dresden. Bis zum Frühjahr 1945 fährt sie unter dieser Flagge.

1945

Unser Dampfer "Württemberg" war in den letzten Kriegstagen durch Tieffliegerbeschuß bei Zehren in der Nähe von Meißen stark beschädigt worden. Man brachte ihn zur Werft nach Dresden-Laubegast, wo er in den Wirren der ersten Nachkriegstage im Vorschiff noch ausbrannte. Unter größten Mühen wurde er hier bis November 1946 unter Leitung seines späteren Kapitäns instandgesetzt und ging wieder auf Fahrt.

bis 1946

Instandsetzung auf der Schiffswerft Dresden. Nach Indienststellung Übernahme durch die „Elbeschifffahrt Sachsen“. (Ab 01. Januar 1950 Deutsche Schifffahrts- und Umschlagsbetriebszentrale (DSU), später Deutsche Binnenseereederei)

1955

Neue Kessel werden eingebaut.

1959

Der Dampfer erhält eine neue elektrische Anlage.

April 1974

Der Veteran der Elbeschiffahrt tritt seine letzte Reise an.

Ab Juni 1975

Beginn des Um und Ausbaus als Museumsschiff. Es wird ein Museums- bzw. Ausstellungsraum im vorderen Kessel- und Maschinenraum eingerichtet. Der Vorpiek wird als Café mit 25 Plätzen und das Achterschiff als Gaststätte mit 65 Plätzen ausgebaut.

21. April 1976

Übergabe als Museums-  und Gaststättenschiff an die Kulturparkleitung Rothehorn..

01. Mai 1993

Übernahme des Dampfers durch den Magdeburger – Elbe – Schifferverein e.V.

 

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